Die alte Handwerkskunst des Vergoldens wenden wir für Sie in unserer eigenen Werkstätte an, um Ihrem Stück den edlen Glanz zu verleihen, der ihm gebührt.

Vergoldungen werden von uns in allen gängigen Techniken ausgeführt.

 

Kleine Geschichte des Vergoldens

Die Vergoldung, die darin besteht, das entsprechend vorbereitete Holz mit Blattgold zu überziehen, wurde stets von spezialisierten Kunsthandwerkern ausgeführt.

Vor der Französischen Revolution gehörten die Vergolder in Paris keinem der mit dem Holz verbundenen Handwerke an, sondern der Gilde der Maler- und Bildhauermeister.
Noch zu Beginn unseres Jahrhunderts unterschied man in der Berufsausübung die verschiedenen teschnischen Stufen mit dem Grundierer, dem Profilierer - dem Aristokraten des Berufs - und dem eigentlichen Vergolder.

Dieser muss heute meistens alles machen.
Man unterscheidet zwischen Wasservergoldung und Öl- oder Mischvergoldung.

Die Schönheit der ersteren ist sowohl der Nachmodellierung zu verdanken, dieser richtiggehenden Bildhauerarbeit in der Grundierung, als auch dem kontrastreichen Aussehen des Goldes, das bald matt erscheint, bald brüniert. Die letztere zuweilen ein Nachprofilieren, kann aber nicht brüniert werden und zeigt ein gleichmäßiges Aussehen.

 

Zuerst werden aus Lindenholz fehlende Teile dazu geschnitzt.

Damit die Holzstruktur glatt wird, bekommt der Rahmen einen Weißgrund-Überzug bzw. eine Kreidegrundierung. Es werden durchschnittlich, je nach Objekt, vier bis sieben Schichten aufgetragen. Zwischen jeder einzelnen Schicht muß wieder eine Trockenzeit eingehalten werden.
Das Gold soll einen weicheren Farbton bekommen, daher wird nochmals überzogen.
Das Gold wird angelegt. "Anschießen" des Goldes mit bestimmten Vergolderwerkzeugen.
Hierzu wird es mit einem Fehhaarpinsel (oder Vergoldermesser oder Anschießkissen) leicht angedrückt.
Das aufgetragene Blattgold wird mit einem Achatstein "Strich für Strich" möglichst gleichmäßig poliert. Es dürfen keine unpolierten Stellen bleiben.
Fertig vergoldeter Rahmen. Die Oberfläche kann glanzvergoldet bleiben oder antiquisiert werden (Durchreiben des Goldes, Tönung mit Leim-Tusche).

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